Terrarien von E.N.T. Terrarientechnik

Ein Terrarium von E.N.T. Terrarientechnik

Ein Terrarium besteht zumeist aus einer soliden Grundplatte, Eisenverstrebungen und großen Glas-Flächen. Obwohl man es nicht mit einem Gewächshaus verwechseln kann, gibt es doch so manches Terrarium, welches sich mit einem Gewächshaus messen könnte. Ist der Tierbestand groß genug, mag es sogar sinnvoll erscheinen, das eigene Gewächshaus in ein Terrarium umzuwandeln. Die großen Glasflächen sind nicht nur dazu da, möglichst viel Licht in das Terrarium zu lassen, es geht vor allem darum, die Tiere möglichst gut betrachten zu können. Denn bei den meisten Tieren ist es nicht empfehlenswert, sie aus Ihrem Terrarium zu heben und als "Kuscheltier" zu halten. Diese Tiere, unter anderem auch Reptilien, leiden nicht nur unter zu klein dimensionierten Terrarien, sondern vor allem auch unter dem Menschenkontakt. In der freien Natur waren diese Tiere ständiger Gefahr ausgesetzt, von einem größeren Reptil oder anderen Fleischfressern angegriffen und getötet zu werden. Entsprechend fällt es auch dem äusserlich ruhigsten Tier schwer, sein Terrarium zu verlassen und mit Menschen in direkten Kontakt zu treten. Die Herzfrequenz steigt, die Angst im Tier nimmt unbeschreibliche Formen an. Vergleichbar ist dies mit einem Menschen, der in einem Flugzeug in 10.000 Metern Höhe fliegt, und dem auf einmal die Seitentür geöffnet wird, um sich die Wolken und die Erde unter sich mal aus der Nähe anzusehen.

Bei der Verwendung eines Gewächshauses als Terrarium ist es wichtig, für ausreichend Wärme zu sorgen. In Deutschland sind die Temperaturen für viele Tiere, vor allem Reptilien, zu niedrig. In den Wintermonaten sollte man zudem die Tiere ein Quartier beziehen lassen, welches durchgehend warme Temperaturen bietet.